Der Haushaltsplan des Bistums Fulda für 2018

Bistumshaushalt 2018

Der Haushaltsplan des Bistums Fulda für 2018

Wie unterschiedlich sich die finanzpolitische Entwicklung in unserer Gesellschaft auswirkt, zeigt sich auch im Bistumshaushalt für das Jahr 2018 - und dies vielleicht sogar viel stärker als in den vorausgehenden Jahren. 


Die Kirchensteuer für das Bistum Fulda zahlen allein die Katholiken in unserer Diözese. Nur durch die Mithilfe der Gläubigen kann das Bistum sein vielfältiges Engagement in der Glaubensverkündigung und in den sozialen Werken aufrecht erhalten


Auf der einen Seite haben wir eine prosperierende Wirtschaftslage, die der Bundesrepublik viel mehr Geld in die Kassen bringt als vorausgesehen. Auf der anderen Seite ist durch den Rückgang der Katholiken der Anteil der Kirchen an den insgesamt positiven wirtschaftlichen Ergebnissen in Deutschland auffällig gering. Zwar sind die Kirchensteuereinnahmen in unserem Bistum gestiegen, aber nur in einem geringeren Prozentsatz. Die gute wirtschaftliche Gesamtlage wird immer weniger zum Indiz für die Partizipationsmöglichkeiten unseres Bistums.


Die Planansätze für 2018 sehen einen Zuwachs bei der Kirchensteuer von 2,6 % gegenüber dem Jahr 2016 vor. Mit Netto 99,2 Mio. € entspricht dies rd. 75,5 % aller Erträge und Aufwendungen des Bistums.


In Summe wird das Bistum ein ausgeglichenes Betriebsergebnis vorlegen können. Das Finanzergebnis wird geprägt sein durch weiter rückläufige Zinsen bei gleichzeitig hohen Aufwendungen, um die Pensions- und Beihilferückstellungen aus zu finanzieren. Aufgrund der hohen Pensionslasten wird das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit bei einem Defizit bei 9,2 Mio. € kalkuliert.

Die Auswirkungen der demografischen Entwicklungen sowie das anhaltende Niedrigzinsniveau werden in den nächsten Jahren die Jahresergebnisse des Bistumshaushaltes prägen. Eine besondere Herausforderung der kommenden Jahre wird es sein, die mit dem Bistumsprozess 2030 einhergehenden notwendigen Investitionen bei rückgehenden Budgets zu finanzieren. Die im Jahresabschluss 2016 gebildete Sonderrücklage in Höhe von 5 Mio. € soll die konsequente Umsetzung und Weiterentwicklung des Prozesses nachhaltig sichern. 

 

Einnahmen


 

Engagement / Aufwendungen


 

Seelsorge


 
 

Soziale Aufgaben


 

Dienstleistungen / Verwaltung


 

Bildung & Wissenschaft


 

Bistum Fulda


Bischöfliches Generalvikariat 

Paulustor 5

36037 Fulda


 



Postfach 11 53

36001 Fulda

 



Telefon: 0661 / 87-0

Telefax: 0661 / 87-578

Karte
 


© Bistum Fulda

 

Bistum Fulda


Bischöfliches Generalvikariat 

Paulustor 5

36037 Fulda


Postfach 11 53

36001 Fulda


Telefon: 0661 / 87-0

Telefax: 0661 / 87-578




© Bistum Fulda